Okay, das mit den monatlichen Schreib-Updates hat nicht wirklich funktioniert, was hauptsächlich daran liegt, dass das Schreiben an sich ein ziemlich langweiliger Vorgang ist. Ehrlich, was hätte ich euch erzählen sollen? Heute hab ich Kapitel 6 geschrieben und schwarzen Tee getrunken? Dumme Idee von mir. Wie dem auch sei, auch wenn es keine monatlichen Updates gibt, so möchte ich euch gelegentlich etwas über mein Schreiben erzählen.

Ich habe im Dezember Magic & Platina beendet, den dritten und letzte Teil der Elemente der Schattenwelt Reihe und mit über 100.000 Wörtern auch den längsten Band. Ich habe wieder ohne Plot geschrieben und die Handlung hat mich selbst überrascht. Es ist anders geworden als erwartet, vor allem sind die Vampire sehr dominant, was nicht geplant war, aber mir gefällt das Ende. Es gibt der Geschichte um Cain, Warden, Jules und all den anderen einen runden Abschluss. Zudem lässt das Ende die Option einer weiteren Trilogie … ganz im Stil von Cassandra Clare, aber nein, ich werde mich vorerst auf andere Projekte konzentrieren.

Und was sind das für Projekte?

Projekte. Mehrzahl. Ja, es gibt einige, und es kommen immer mehr dazu. Ich befinde mich gerade in einem sehr kreativen Lebensabschnitt und es vergeht kaum eine Woche, in der mir keine neue Idee kommt. Viele dieser Gedankensplitter vergehen auch wieder, aber immer häufiger kommen mir Charaktere und Handlungen in den Sinn, die sich festigen und einfach nicht mehr verschwinden wollen.

Für Water & Air, einem futuristischen Jugendroman, und Der leere Thron, einer High Fantasy Reihe, habe ich Ende Dezember Exposés ausgearbeitet. Ich kann es kaum erwarte mit dem Schreiben zu beginnen, vor allem das Konzept von Der leere Thron hat bei meinen Testlesern für viel Begeisterung gesorgt.

Spirits ist die neuste Idee aus dem Trio. Ich suche gerade Namen für die Hauptcharaktere und arbeite an dem Weltenbau. Sehr interessant fände ich ein moderneres Fantasy Setting mit Schusswaffen und einen Hauch von Technik, aber ohne dass es ins SciFi abdriftet. Leider scheint es nicht all zu viele High Fantasy Bücher zu geben, die sich an der Moderne bedienen und mich zugleich interessieren.

Ist das alles?

Natürlich nicht! Bereits im Sommer habe ich begonnen an Reboot zu schreiben, einem Roman, der sich wohl am meisten im Bereich Magic Realism einordnen lässt. Ich hoffe sehr, dass sich bald ein Verlag der Geschichte annimmt, damit ich sie mit euch teilen kann … nachdem ich sie dann fertig geschrieben habe. ;)

Ihr seht also, ich habe alle Hände voll zu tun, und es wäre überaus praktisch, wenn das mit dem Klonen in nächster Zeit klappen könnte, denn so zwei oder drei Ausführungen meiner selbst, könnte ich bei so vielen Projekten wirklich gut gebrauchen! (Oder ich werde ein Epic wie Mitosis, das würde auch funktionieren!)

 

P. S. Ich habe eine kurze FAQ angelegt, über die meist gestellten Fragen zu meinen Büchern und meiner Person, wenn ihr noch etwas vermisst, lasst es mich ebenfalls in den Kommentaren wissen.

4 Kommentare
  1. Jery Schober sagte:

    Für Fantasy mit Schusswaffen empfehle ich die „Powder Mage“ Trilogie von Brian McClellan, 1. Band „Promise of Blood“.
    Wenn es Historical Urban Fantasy sein soll: „Thieftaker“ von D.B. Jackson (Boston kurz vor der Revolution mit Magie)
    Alternative Geschichte: „Temeraire“-Zyklus von Naomi Novik
    Aus dem Steampunk-Genre mit Luftschiffen, Säbeln und Pistolen: Die „Tales of the Ketty Jay“-Reihe von Chris Wooding.
    Wenn mehr Technik drin sein soll, fallen mir nur Steampunk-Romane ein oder eben Urban Fantasy.
    Lg, Jery

    • Laura sagte:

      Danke für die Tipps! Hört sich alles gut an. „Promise of Blood“ hab ich mir schon vor ein paar Tagen bestellt, darauf bin ich wirklich sehr gespannt. Der Autor wird ja oft mit Brandon Sanderson in Kontakt gebracht, den ich im Moment wirklich unheimlich gerne lese.

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